GAZ-SYSTEM: Es liegt eine weitere Umweltentscheidung für das Projekt im Rahmen des Programms BalticPipe vor

Der Regionaldirektor für Umweltschutz in Szczecin hat am 17. Mai 2019 eine weitere Entscheidung zu umwelttechnischen Bedingungen für die durch GAZ-SYSTEM realisierte Unternehmung “Investition, die eine unabdingbare Infrastruktur zur Durchführung der internationalen Ostsee-Gasleitung (BalticPipe) ist, die wiederum eine Verbindung der Übertragungssysteme der Republik Polen und des Königreichs Dänemark – Festlandsgebiet – darstellt“ getroffen. Es handelt sich hierbei um eines von fünf Projekten, die im Rahmen der Investition Baltic Pipe in Polen durchgeführt werden.

Die Gasleitung verbindet die unterseeische Gasleitung mit dem Landesweiten Übertragungssystem und wird eine Länge von ca. 85-90 km betragen. Ihr Nenndurchmesser beträgt 900 mm (die Landgasleitung von der Sperrgruppe in Niechorze bis zum Empfangsterminal) und 1000 mm (die Landgasleitung vom Empfangsterminal bis zur Gaspresse Goleniów), und einen Betriebsdruck von 12 MPa und 8,4 MPa.

Die Gasleitung wird auf dem Gebiet der Wojewodschaft Westpommern gebaut. Die Strecke der erstellten Gasleitung verbindet die unterseeische Gasleitung mit dem Landesweiten Übertragungssystem und wird wie folgt verlaufen:

  • der Gasleitungsabschnitt DN 900 von der Sperrgruppe in der Ortschaft Niechorze bis zum Empfangsterminal in der Ortschaft Konarzewo – Gemeinde Rewal, Karnice (Länge ca. 4,5 km),
  • der Gasleitungsabschnitt DN 1000 vom Empfangsterminal bis zum Gasübertragungsknotenpunkt Płoty – Gemeinde Karnice, Trzebiatów, Gryfice, Płoty (Länge ca. 36,5 km),
  • der Gasleitungsabschnitt DN 1000 in der Verbindung Płoty-Goleniów – Gemeinde Płoty, Nowogard, Osina, Goleniów, Maszewo (Länge ca. 42 km).

Der Bau der Gasleitung verbindet die unterseeische Gasleitung über das Empfangsterminal mit dem Landesweiten Übertragungssystem und erlaubt die Entgegennahme von Gas aus Norwegen und sichert den Erhalt technischer Möglichkeiten einer Gasübertragung in beide Richtungen zu: von Norwegen nach Polen mit einer Menge von 10 Mrd. m3/Jahr und von Polen nach Dänemark mit einer Menge von 3 Mrd. m3/Jahr. Die Realisierung dieses Projekts trägt zur Optimalisierung der Kapazität des polnischen Übertragungssystems bei und wird ein wichtiges Element des Gaskorridors Nord-Süd darstellen.

Dies ist bereits die zweite umwelttechnische Entscheidung dieses Projekts im Rahmen des Programms BalticPipe auf dem Gebiet Polens. Die erste Entscheidung wurde am 4. Februar 2019 vom Regionaldirektor für Umweltschutz in Gorzów Wielkopolski für die Unternehmung „Bau der Gasleitung Goleniów – Lwówek, DN1000“ getroffen.