Mensch und Umwelt

Es ist unerlässlich, dass das Baltic Pipe Projekt mit gebührender Rücksicht auf die Bevölkerung vor Ort und die natürliche Umwelt durchgeführt wird. Wie bei allen großen Infrastrukturprojekten hängt auch beim Baltic Pipe Projekt die Realisierung von den Ergebnissen umfassender Untersuchungen der bestehenden Umweltbedingungen und der möglichen Umweltauswirkungen des Projekts ab.

Umweltverträglichkeitsprüfung

Bevor das Projekt realisiert werden kann, müssen die zuständigen Behörden des jeweiligen Landes eine Genehmigung erteilen. Das Wichtigste beim UVP-Verfahren ist die Erstellung eines Berichtes über die Umweltauswirkungen des Vorhabens (UVP-Bericht), der eine detaillierte Beschreibung der möglichen Folgen des Projekts sowie Minderungsmaßnahmen zu deren Begrenzung oder Vermeidung enthält.

Was versteht man unter einer Umweltverträglichkeitsprüfung?

Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein Verfahren zur Bewertung der Umweltauswirkungen des Vorhabens. Dieses Verfahren ist von grundlegender Bedeutung für die fach- und fristgerechte Durchführung der Investition.

Ziel der UVP ist es, die möglichen Auswirkungen des Baltic Pipe Projekts auf die natürliche Umgebung zu prüfen und die Möglichkeiten zur Vermeidung oder größtmöglichen Minderung negativer Umweltauswirkungen zu bestimmen.

Das UVP-Verfahren

Das nachstehende Schaubild zeigt die verschiedenen Phasen des UVP-Verfahrens

Grundlagenermittlungen und Bestandserfassungen
Die Ermittlung bestehender Umweltbedingungen durch die Auswertung vorhandener Informationen und die Durchführung von Bestandserfassungen als Grundlage für die Einschätzung möglicher Umweltauswirkungen.
Potenzielle Auswirkungen
Die Ermittlung möglicher Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit dem geplanten Projekt.
Bewertung der Auswirkungen
Ermittlung und Bewertung der wahrscheinlichen, signifikanten Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit dem geplanten Projekt.
Minderung
Ermittlung von Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung von Umweltbeeinträchtigungen.
Verbleibende Auswirkungen
Ermittlung von unvermeidbaren Beeinträchtigungen sowie von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.

Der Plan mit den Hauptphasen der Umweltverträglichkeitsprüfung wird den zuständigen Behörden regelmäßig übermittelt und in Beratungsgesprächen mit diesen abgestimmt.

VIDEO: Preserving nature