Erforderliche Genehmigungen in Dänemark

Bevor Energinet und GAZ-SYSTEM mit dem Bau der technischen Anlagen in Dänemark an Land und auf See beginnen können, müssen verschiedene behördliche Genehmigungen eingeholt werden.

Außerdem müssen die betroffenen Gemeinden das Vorhaben in ihre Plangrundlagen einarbeiten und Energinet muss die Erlaubnis einholen, Anlagen auf Privatgrund zu installieren.

Umweltverträglichkeitsprüfung

In Dänemark werden Umweltgenehmigungen von der Umweltschutzagentur (Miljøstyrelsen) und der Energieagentur (Energistyrelsen) erteilt. Die Umweltschutzagentur ist für die Genehmigung von Anlagen an Land zuständig, die Energieagentur für die Genehmigungen von Anlagen auf See.

Die Genehmigungen werden auf Grundlage der Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erteilt, die von den Projektpartnern des Baltic Pipe Projekts durchgeführt werden.

Öffentliche Anhörung

Als Teil des UVP-Verfahrens werden zwei öffentliche Anhörungen abgehalten, bei denen an dem Projekt interessierte Personen zum einen Anregungen und Kommentare zum Umfang der Umweltverträglichkeitsprüfung abgeben und zum anderen den endgültigen UVP-Bericht kommentieren können.

Die erste öffentliche Anhörung wird voraussichtlich von Dezember 2017 bis Januar 2018 stattfinden.

Sobald den Behörden der UVP-Bericht vorliegt, findet die zweite öffentliche Anhörung statt.

Anlagen auf Privatgrund

Die Enteignungskommission (Eksproriationskommissionen) führt Enteignungen von privatem Grund und Boden entlang der landseitigen Anlagen durch.