Projekt von gemeinsamem Interesse (PCI)

Das Baltic Pipe Projekt steht auf der Liste der Projekte von besonderem europäischem Interesse (sogenannte PCI) der Europäischen Kommission. Dieser Status wird Projekten zuerkannt, die zur Stärkung des europäischen Energiebinnenmarktes beitragen, indem sie das energiepolitische Ziel der EU, erschwingliche, sichere und nachhaltige Energie bereitzustellen, unterstützen. Zu den Hauptzielen des Baltic Pipe Projekts zählen die Verbesserung der Diversifikation, der Marktintegration, der Preiskonvergenz und der Versorgungssicherheit primär in Polen und Dänemark und sekundär in Schweden, Mittel- und Osteuropa sowie im Baltikum.

Das Baltic Pipe Projekt wurde in die erste PCI-Liste aufgenommen, die 2013 von der Europäischen Kommission aufgestellt wurde. Am 18. November 2015 wurde schließlich das Projekt in die aktuell gültige PCI-Liste übernommen. Der PCI-Status ist ein klares Indiz für die Bedeutung des Baltic Pipe Projekts im Baltikum sowie in Mittel- und Osteuropa.

Vereinfachtes Genehmigungsverfahren

PCI können von einem beschleunigten Planungs- und Genehmigungsverfahren profitieren, da unter anderem nur eine einzige nationale Behörde für die Erteilung der erforderlichen Genehmigungen zuständig ist. Ein weiterer Vorteil, abgesehen von besseren regulatorischen Rahmenbedingungen, sind die, aufgrund der optimierten Umweltverträglichkeitsprüfung, niedrigeren Verwaltungskosten. Außerdem zeichnen sich PCI durch eine stärkere Öffentlichkeitsbeteiligung in Form von Anhörungen und Informationsveranstaltungen sowie mehr Transparenz für die Investoren aus.

Das Baltic Pipe Projekt wird unter angemessener Berücksichtigung der Rechte aller Stakeholder durchgeführt. Wir ermutigen alle interessierten Parteien, Kommentare und Anregungen mitzuteilen oder Fragen zu stellen. Nutzen Sie hierzu bitte das nachstehende Formular:

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